14. Oktober 2009 in Chesters Diary von

chester-ball

Schon wieder ist Diana mit mir verreist. Ich mag diese Ausflüge, vor allem wenn meine „Hundegroßeltern/Hundeonkel/Hundetanten“ involviert sind, denn von denen werde ich ununterbrochen gefüttert, bespielt und gebauchpinselt. Dieses Mal ging der Ausflug mit samt der Familie in Richtung Süden auf einen Bauernhof.

Die Erlebnisse auf diesem Bauernhof veranlassten Diana zu der Feststellung, dass ich ein richtiger „Stadthund“ sei.

Meine Güte, sie hat ja recht, aber woher soll ich auch wissen, dass man nicht aus Pfützen trinkt, in die Gülle gelaufen ist. Der Geschmack war gar nicht mal so übel. Das bisschen kotzen danach war zwar nicht so angenehm, aber wenn mir nicht grade in einem Restaurant schlecht geworden wäre, hätte wohl kaum jemand ein Wort drüber verloren.

Dass in Holzverschlägen in Ställen manchmal rosa Riesentiere wohnen die Geräusche von sich geben, gegen die die Posaunen die  die Mauern von Jericho geplättet haben, ein Witz sind. Da kann man vor lauter Schreck schon mal vier Meter rückwärts springen.

Aber dann heißt es ja gleich wieder: Chester du bist eine richtige Memme. Menschen sind manchmal so doof.

Mit anderen Worten: Schön wieder im Büro zu sein. Hier gibt es keine Pfützen die einen krank machen, keine apokalyptischen Untiere, und wenn man sich mal ein winziges bisschen übergeben muss,  ist es auch nicht so schlimm!