Das selbstladende Handy- Nokia meldet Patent an.

Nokia hat ein Patent angemeldet (hoffentlich fällt den Jungs von Apple jetzt nicht ein, dass sie die gleiche Idee schon laaaaange vorher hatten) mit dem das ständige Laden des Handys und die Suche nach einem passenden Ladekabel ein Ende haben könnte.
Das Prinzip basiert darauf, dass sich das Handy durch die Bewegungen des Besitzers auflädt.
Etwas genauer gesagt funktioniert das Ganze wie folgt:
In einem Rahmen befinden sich die schweren Teile des Handys wie zum Beispiel der Akku. Der Rahmen bewegt sich an zwei Schienenpaaren nach oben, unten, links und rechts. An den Schienen befinden sich zwei stromerzeugende Piezokristalle, die Strom erzeugen, wenn sie zusammengedrückt werden. Und genau das geschieht, wenn sich der Träger samt Handy bewegt. Interssant ist, dass selbst kleinste Bewegungen der Schienen reichen um die Energie zu erzeugen. Man hat also kein instabiles Wackelgehäuse vor sich!
Ganz neu ist die Idee sicher nicht, Jenny hatte schon mehrmals von ähnlichen Ideen berichtet.
In diesem Fall hört sich das Ganze aber etwas handfester an und wer weiß, vielleicht wird diese Idee ( die ich mir bildlich leider überhaupt nicht vorstellen kann) es ja wirklich bis zur Serienreife schaffen.
Ein wenig fühle ich mich an das Perpetumobil /Perpetuum Mobile aus Jim Knopf und Lucas der Lokomotivführer erinnert


17. März 2010 at 16:02 | Ingo
Wenn diese Technik es wirklich in die Massenproduktion schafft, wird man bei Nokia bestimmt astronomische Verkaufszahlen erzielen können. Allein die werbetechnische Überlegenheit würde garantiert zu extremen Erfolgen führen. Immerhin kann man somit mit “unendlicher Standbyzeit” etc. werben