Dauertelefonie stört Sprachentwicklung

Bekanntlich wohne ich in der Nähe einer Berufsschule. Bekanntlich stehen die Schüler dieser Schule gerne auf der Straße, spucken auf den Boden, schreien,werfen Essenreste ist der Gegend herum, versperren Rad- und Fußgängerweg und… telefonieren. Zumindest glaube ich, dass sie telefonieren, denn die Kommunikationslaute dieser Menschlein erinnern gelegentlich eher an Grunzen und Knurren.
Und wer ist schuld an diesem Desaster? Genau! Die Eltern. Wenn diese nämlich permanent in ihr Handy brüllen, anstatt sich mit ihrer Nachzucht zu beschäftigen, kann es Probleme mit der Sprachentwicklung geben.
Es scheint nämlich so zu sein, dass Kinder nicht nur die Sprache zum Spracherwerb benötigen sondern auch den Sprecher. Es reicht also nicht, Kinder den ganzen Tag an Gesprächen teilhaben zu lassen, in die sie nicht einbezogen sind, nein, man muss doch tatsächlich DIREKT mit den kleinen Menschlein reden damit sie etwas lernen.
Eine weitere Nebenwirkung der Passivbeschallung mit Sprache ist, dass die Kinder einfach das Interesse an der Sprache verlieren . Ganz ehrlich: Genau so hören sich die Sprachimitationsgeräusche meiner Nachbarn manchmal an… nach dem völligen Verlust des Interesses an eigentlich allem
P.S Ich frage mich grade, ob die offensichtlichen Sprachprobleme besagter Berufsschüler überhaupt auf das oben geschilderte Phänomen zurückzuführen sind, denn die sind immerhin schon mindestens 16 Jahre alt… und zu dieser Zeit waren Handys doch noch gar nicht so weit verbreitet, oder? VIELLEICHT gibt es also noch andere Gründe für die Grunzsprache meiner Nachbarn
