8. Juli 2009 in Allgemein von

Nicht jeder Mensch auf dieser Welt hält Handys für eine gute Erfindung. Das kann man ja in bestimmten Situationen noch nachvollziehen. Einen besonders erbosten (wenn auch sehr inkonsequenten) Handy(masten)gegner nahm die Polizei in Bayern fest. Der Täter soll sich seit April 2008 insgesamt 34-mal an Funkmasten zu schaffen gemacht  und diese sabotiert haben.

Der Saboteur gab an, dass der Anlass für seinen „Protest“ der Bau eines Funkmastes in der Nähe seines Heimatdorfes gewesen sei. Letztendlich wurde der Funkmast zwar nie gebaut, was natürlich nicht auf den Funkmastenkiller zurückzuführen war und noch viel weniger zu einem Einstellen der „Protestaktionen“ führte denn der  28jährige Mann sabotierte fröhlich weiter.

Insgesamt verursachte er einen Schaden von rund 24000 Euro. Und was genau war jetzt so inkonsequent an dieser Tat? Eigentlich gleich zwei Dinge. Zum einen besitzt der gute Junge selbst ein Handy und zum anderen beschränkte er seine Protestaktionen auf Tage mit schönem Wetter im Frühjahr oder Sommer- bei schlechtem Wetter ließ er die Masten in Ruhe … Erinnert mich ein wenig an die Studenten an der Kölner Uni, die jedes Jahr pünktlich dann anfangen gegen Studiengebühren zu protestieren und zu streiken, wenn es draußen endlich schön warm ist ;-)

Quelle