Derby-Krimi, Schneechaos, heiße Fans und Diebstahl!
Da war es wieder, das 51. Derby zwischen den Nachbarn aus Köln und Leverkusen. War es in den vergangenen Jahren immer eine klare Sache wer aus diesem Zusammentreffen wohl als Sieger hervorgehen würde, sollte gestern irgendwie alles ganz anders kommen.Vor dem gestrigen Spieltag lagen beide Mannschaften tabellenmäßig Welten auseinander.
Da der werksgesponserte Club an dem Flüsschen Dhünn auf der anderen Seite der mächtige Club vom Rhein aus der Domstadt.
Das Spiel
Von Anfang an konnte man keinen großen Unterschied erkennen. Der FC spielte kämpferisch und fußballerisch ganz groß auf. Leider gelang dem Ex – Kölner Hellmes noch vor der Halbzeit das 1:0 für Leverkusen. Doch nur 7 Min. später zirkelte Podolski einen Freistoß in den 16er der Bayer-Elf. Pedro Geromel konnte den Ball mit der Fußspitze ins Tor weiterleiten. Tooooooor für unseren 1.FC Köln! Mit 1:1 ging es dann auch zum Pausentee.
So richtig rund ging es dann aber in der 2. Hälfte. Alles Taktik-Gebrabbels war dahin und es ging nur noch rauf und runter. Ein tolles Derby, das an Dramatik und Kampf wohl das Beste in den letzten Jahren gewesen sein dürfte. In der 54. Min. knallte Barnetta die Kugel ins untere Eck vorbei an Mondragon zum 2:1 ins Netz. Leider zeigte sich der FC kurzzeitig etwas indisponiert, sodass Reinartz nur 8 Min. später einen Eckball aus kürzester Entfernung über die Linie köpfen konnte.
Wer aber jetzt gedacht hat der FC geht unter war schiefgewickelt. Ein Ruck ging durch das Team und man spielte weiter nach vorne. Unglücklicherweise hatte das Schiri-Gespann mal wieder Schneeflocken auf den Augen als Poldi völlig frei mit einem satten 14 Meter Knaller ins obere linke Bayer-Eck traf. Angeblich hätte er Abseits gestanden.
Nie und nimmer!
In der 66. Min. wechselte Trainer Schäfer Martin Lanig ein.
Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung gelang dem Blondschopf mit einer tollen Aktion der 2:3-Anschlusstreffer. Trotz großem Aufwand und viel Herzblut der Kölner schaukelte Leverkusen den Sieg nach Hause. Man darf sich bereits jetzt auf das Rückspiel in Köln freuen. Dann vor ausverkauftem Haus und mit den besten Fans im Rücken.
Ein Nachtrag noch zum Kölner Anhang. Ca. 5000 Kölner machten das Auswärtsspiel zu einem Heimspiel. Peinlich für den Bayer Konzern, dass bei so einem Knüller so viele Plätze leer blieben.
Eine ganz fiese Sache noch zum Schluss. Als die Kölner Spieler nach Spielschluss in ihre Kabine kamen musten sie feststellen, das sie ausgeraubt worden sind. Geldbörsen und Handys sowie andere Wertgegenstände sind weg. Da hat wohl der Werksschutz geträumt
So das solls für diese Woche gewesen sein. Ich melde mich nächsten Montag wieder. Bis dahin Euch noch eine schöne 2. Adventswoche.


9. Dezember 2010 at 16:18 | Daniel
Jetzt kommt die Macht vom Main! Wir sprechen uns am Montag Ingo