Eseleien und hilflose Menschen

Ich mag meine Menschen. Sehr sogar. Nur manchmal verstehe ich sie eben nicht so ganz.
Heute Morgen rannte Diana im Stadtwald freudig quitschend in Richtung des Wildtiergeheges.
Fein, die fette Eselstute war offensichtlich doch schwanger und nicht „einfach nur fett“ wie Vanessa behauptete, aber nur, weil jetzt ein kleines graues Eselfohlen die Wiese leerfrisst, (Pfui Teufel, Vegetarier!) muss man doch nicht gleich quitschen und zum Zaun rennen. Ich bin vorsichtshalber mal neben Diana hergehoppst aber außer diesem ziemlich plüschigen Fohlen war da nix Interessantes zu sehen.
Eine weitere Merkwürdigkeit ereignete sich letzte Woche.
Diana und ich haben Jenny besucht. Diana hatte einen Ball für mich mitgenommen, mit dem ich gespielt habe. Als der Ball dann einfach unter Jennys Bett verschwunden ist, wollte Diana dem Ball offensichtlich Gesellschaft leisten. Hätte ich ihr auch gleich sagen können, dass sie mit DEM Hintern nicht unter das Bett passt. Und so kam es, wie es kommen musste: Sie steckte fest. Ich habe mir das Ganze interessiert angesehen, die Stirn in Falten gelegt (das muss ich machen sonst kann ich nicht denken) und habe mir das Ganze angesehen.

Irgendwann wurde es mir aber zu bunt. Diana war zur Hälfte verschwunden und Jenny hat geweint, weil sie so lachen musste. Heldenhaft, wie ich bin, habe ich beschlossen Diana zu helfen…


Diese Menschen wären ohne mich vollkommen hilflos!
