Kölner Sparhandy- Weihnachtsmarkt
Wie schon im letzten Jahr gab es auch dieses Jahr wieder den Sparhandy Weihnachtsmarkt. Die ganzen letzten Wochen haben alle, die dieses Großereignis organisiert haben (allen voran Jenny) geschuftet wie die Hauselfen um alles rechtzeitig fertigzustellen. Am Freitag war es dann so weit. Hier ging es den ganzen Tag zu wie im Welpenstall…. Ein ständiges Gewusel und Gerenne. Wie so häufig wurde mein Angebot zu helfen abgelehnt. Dabei hatte ich mich dazu bereiterklärt, vollkommen unentgeltlich auf die Bude mit den Bratwürsten und dem Grillhühnchen aufzupassen. Leider konnte ich es mir nicht verkneifen beim Anblick der Selbigen ein wenig zu sabbern… ich glaube das hat mein Frauchen auf den Trichter gebracht dass ich nicht als Grillmeister geeignet bin. Dabei hätte es so schön werden können!
In der Verbannung
Aber es sollte noch schlimmer kommen. Als es dann endlich losging und die ersten Gäste eintrafen wurde ich in den Kundenservice verbannt. Es ist ja nicht so, dass ich da nicht gerne bin, aber ich habe mich schon ein wenig ausgeschlossen gefühlt. Auch mein üblicher und in der Regel sehr ergiebiger Check der Mülleimer im Kundenservice fiel deprimierend aus. Alle Mülleimer waren doch tatsächlich LEER! Gemein, gemein, gemein. Schön und gut, ich habe meinem Unmut Luft gemacht, in dem ich mich vor der Tür positioniert habe und ein wenig geweint habe. Leider musste ich einmal mehr erleben, wie herzlos Menschen sein können. Nachdem ich einmal kurz Besuch von einem hinreißend kleinen Kind bekam, mit dem ich mir brüderlich einen Keks geteilt habe und mich habe streicheln lassen, und mein Frauchen mir in einem Anfall von schlechtem Gewissen ein Rinderohr spendiert hat, musste ich mich irgendwie alleine beschäftigen…
Ich habe mich also vor das Fenster gesetzt und das Treiben auf dem Weihnachtsmarkt beobachtet. Alle scheinen Spaß gehabt zu haben, bis sie auf einmal anfingen, sich unter dem Pavillon zusammenzurotten- und das nur, weil es ein wenig anfing, zu regnen. Doch dann wurde der Regen immer stärker … und auf einmal: Ging das Licht aus und die Musik war auch weg.
Partybeobachtungen
Fein, dachte ich mir, die Party ist vorbei und ich kann auf dem Weg nach Hause vielleicht noch das ein oder andere Bratwürstchen abstauben. Doch falsch gedacht. Einige der Menschen fingen wild an in der Gegend herumzurennen und zu schimpfen. Nun gut, mir war das egal, denn in diesem Fall war ich wirklich vollkommen unschuldig.
Irgendwann, nach langer Zeit, kam die Musik wieder. Eigentlich schade, denn ich vernahm einige Menschenstimmen, die anfingen, Weihnachtslieder zu singen. Ich bin Kummer dererlei Art ja gewöhnt und habe mir angesichts dieses Geheules in die Pfoten gelacht. Mal ganz ehrlich- sogar Elwood kann schöner singen!
Nun war die Musik also wieder da. Doch da Licht, das blieb aus. Und irgendwie kam es, dass sich die Party in unsere Büroräumlichkeiten verlagerte.
So konnte ich folgende Dinge beobachten:
1) Stromausfall macht keine gute Laune.
2) Wenn Menschen zu viel von dem komisch riechenden Zeug trinken, kommt es irgendwann wieder ob raus. Wenn es soweit ist, muss man die Toilette aufsuchen. Hierbei scheint es nicht wichtig zu sein, ob man das WC trifft … die Wände rundherum tun es auch. Mein Frauchen hat mir im Nachhinein allerdings erzählt, dass sich so was ganz und gar nicht gehört. Wer auch immer das also getan hat: Schäm dich, jeder kleine Welpe weiß doch, dass man zum Kotzen vor die Tür geht.
3) Unsere Schreibtische sind nicht stabil genug um sich draufzusetzen. Jennys Schreibtischbein wird jetzt von einer gelben Postkiste unterstützt…
4) Manche Menschen können einem schwer auf die Nerven gehen wenn sie betrunken sind.
5) Reinigungsfirmen, die das Büro am Wochenende nach einer solchen Feier aufräumen, sind schwer zu finden. Um so schöner, wenn es dann doch klappt – ein Dank an die Kölner Heinzelmännchen
6) Wenn Frauchen sagt, dass Feierabend für kleine Hunde ist, ist es das auch!
7) Manchmal haben Frauchen doch recht. War froh, als ich zu Hause war. Dass mein Frauchen dann noch mitten in der Nacht und zum siebenhundertachtzigsten Mal „Vom Winde verweht“ gucken musste, war mir schon fast egal. (Mal unter uns… wer ist eigentlich dieser Ashley?)
Alles in allem: Es war schön wie immer, ich hätte das gerne noch mal ohne Regen und mit Bratwürstchen für ALLE!
P.S Merksatz für heute: IchdarfanWeihnachtsbäumennichtdasBeinheben IchdarfanWeihnachtsbäumennichtdasBeinheben IchdarfanWeihnachtsbäumennichtdasBeinheben IchdarfanWeihnachtsbäumennichtdasBeinheben IchdarfanWeihnachtsbäumennichtdasBeinheben


9. Dezember 2008 at 13:35 | Ruben Equit
Ich möchte mich auch herzlich für diese Feier bedanken. Alles hat rundum gepasst, wenngleich auch zwischenzeitlich der Strom ausfiel. Das unser Gesang keinem gefallen hat, tut mir sehr leid
, denn so schlecht fand ich uns garnicht.
Nur die extra-scharfe Bratwurst-Sauce liegt mir noch heute im Magen, sie brannte wie Feuer und mein Mund war die ersten Stunden regelrecht taub, die hätte also nicht unbedingt sein gemusst
.
Liebe Grüße und nochmals Danke
Ruben
9. Dezember 2008 at 13:40 | Diana
Nein, nein der Gesang war… sehr einzigartig, besinnlich und … schön
Für die extra scharfe Sauce bitten wir um Verzeihung- kommt nicht wieder vor, aber Jenny ( die den Weihnachtsmarkt bei uns mit organisiert hat) ist Mexikanerin… ich denke das reicht als Erklärung
10. Dezember 2008 at 13:55 | Yasmin
Ich fand die Feier sehr nett, danke auch nochmals für die Einladung.
Zu Punkt 3: Ich saß auch auf einem Schreibtisch, aber ich hoffe, meine (schwer erkämpften) 48 Kilo haben ihn nicht zum Einsturz gebracht.
Zu Punkt 4: Ich werde lustig und kommunikativ. Ehm, glaube ich.
10. Dezember 2008 at 14:48 | david
Ja, war sehr lustig der Markt, leider nur das Wetter nicht
Ich hätte da noch ein Foto, was von der Öffentlichkeit ausgeschlossen werde sollte.
11. Dezember 2008 at 14:41 | Diana
Immer her mit dem Foto..ich werde dann gewissenhaft entscheiden ob man es der Öffentlichkeit zumuten kann
Oder ?
Liebe Yasmin, in der Regel sind von Punkt vier Männer betroffen. Frauen werden durch Alkoholkonsum doch eher noch entzückender als sie sowieso schon sind
26. Dezember 2009 at 01:09 | Rebecca
Schöne Feiertage & Ein gesundes neues Jahr