24. März 2009 in Allgemein von

An der University of Southern Mississippi haben die Wissenschaftler Biswajit Ghosh und Marek Urban einen “selbstheilenden” Kunststoff entwickelt. Für die die jetzt denken “wow” geile Sache, was es natürlich auch ist,  soll es aber nicht heißen das Ihr eure Handys jetzt mit Schmirgelpapier bearbeiten könnt oder über den Asphalt kratzen sollt. Das Material ist leider noch nicht serienreif. Die Kratzer die sich bei den jetztigen Tests wieder geschlossen haben, waren unter 10 Mikrometer (!!!) breit, aber schon nach 30 min unter einer 120W starken UV-Lampe verschwunden.

Du willst sowas auch können? Hier die Zutaten: Man nehme etwas Polyurethan,  eine Priese billigen Kunststoff und noch 2 andere Sorten, die mit dem langkettigen Polyurethan bei UV-Einstrahlung instabil werden und TADA – man hat einen selbstheilenden Kunststoff erfunden! Nein, Spass beiseite, so einfach ist es natürlich nicht, sonst wäre ja jeder Wissenschaftler und würde den Ruhm und die Kohle abräumen :D

Was ich mich jetzt frage ist, wie kann man sich den Heilungsprozess vorstellen? Was passiert denn wenn mein Handy mal in der Sonne liegt und es sind keine Kratzer drin oder liegt vielleicht zu lange in der Sonne? Sieht es dann aus wie eine schmelzende Eiskugel? Ich bin wirklich gespannt wann diese, in meinen Augen, doch krasse Erfindung wirklich an einem Serienhandy angewandt wird.

So ich bin raus … :) Quelle