24. April 2009 in Handy Neuigkeiten von

nokia-1100

Wer schon einmal auf eBay oder ähnlichen Plattformen nach einem Handy gesucht hat, der weiss: Es gibt sie wie Sand am Meer. Neue, so wie gebrauchte. Aber nicht alle haben den selben Wert.

Das niederländische Unternehmen Ultrascan Advanced Global Investigations hat beobachtet, dass für ein gebrauchtes Nokia 1100, welches im Bochumer Handywerk hergestellt wurde, eine Zahlung von € 25.000 getätigt wurde! Warum ist dieses Modell nur so interessant? Nur weil die Produktion bereits eingestellt wurde? Betrachtet man das Handy zum ersten Mal, wirkt es recht billig – monochromes Display, Plastikgehäuse, keine Kamera oder andere Annehmlichkeiten. Trotz alledem hat sich dieses Handy über 200 Millionen Mal verkauft. Bei näherer Betrachtung ist festgestellt worden, dass dieses Handy, speziell Geräte die im Bochumer Werk hergestellt wurden, einen Software-Fehler aufweisen und dieser macht es so begehrt.

Das Sicherheitsunternehmen, dass im Auftrag der Polizei den explosionsartigen Wertanstieg des Handys untersuchen sollte, hat festgestellt, dass Hacker in der Lage sein sollen diesem Handy eine beliebige Telefonnummer zuzuweisen. So ist es möglich, den Telefon- und SMS-Verkehr jeder Person abzufangen. Solch manipulierte Nokia 1100 Geräte könnten somit auch dazu missbraucht werden das Online-Banking-System auszutricksen.

Wie kommt der Kriminelle an meine PIN-Nummer?

Durch Phishing oder das Ausspionieren von Geldautomaten ist es den Kriminellen möglich an PIN-Nummern zu gelangen. Nun muss lediglich mit Hilfe des manipulierten Gerätes die TAN abgefangen werden, welche beim mobilen Banking per SMS an den Kunden versendet wird.

Laut Nokia ist dieser “Defekt” an den Geräten nicht bekannt. Quelle