15. Juni 2009 in Handy Neuigkeiten von

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Ich finde es ist mal wieder an der Zeit für etwas „normales“. Mit anderen Worten: Es ist Zeit für Nokia. Aus was für Gründen auch immer gehört Nokia immer noch zu meinen Lieblingshandyherstellern. Das erste Nokia- Touchscreenhandy, das 5800 fand ich allerdings schwach, was weniger an der technischen Ausstattung als viel mehr an dem wenig überzeugenden Erscheinungsbild lag. Zumindest in Sachen Optik ist das 5530 XpressMusic einen Schritt weiter, denn im Gegensatz zum Nokia 5800 ist das 5530 mit Metallelementen aufgehübscht worden, und der Gummi-Rahmen um das Gehäuse entfällt ebenfalls.

Ausmaße und Technik

Mit 104x 59x 13 Millimetern ist das Nokia 5530 um einiges kompakter ausgefallen als das Nokia 5800, dafür ist aber auch der Touchscreen ein wenig eingelaufen. Die Auflösung ist mit 640x 360 Pixel jedoch genau so wie beim Nokia 5800. Wichtigster Unterschied: Technisch ist das 5530 nicht so umfangreich ausgestattet wie das Nokia 5800. Kein UMTS, kein HSDPA aber immerhin WLAN. Für Fans der mobilen Internetnutzung dürfte das Thema Nokia 5530 hiermit gegessen sein.

Alle anderen dürften mit dem hübschen kleinen Bruder des 5800 durchaus glücklich zu machen sein, denn die weiteren technischen Details ( 3.2 Megapixelkamera, LED- Blitz, 3,5 mm Buchse für Kopfhörer, 4 GB Speicherkarte im Lieferumfang, Symbian S60 5th Edition) entsprechen der Ausstattung des Nokia 5800. Für Musikfans ist die Xpress Musik Reihe durchaus eine Überlegung wert, denn die Musikfunktionen und der Sound dieser Reihe sind recht komfortabel. Wenn das Nokia 5530 jetzt noch in Kombination mit der Musik- Flatrate Comes with Music in Erscheinung treten wird, kann sich dieses Handy gute Verkaufschancen ausrechnen.

Die Autorin ist alt

Zum Thema Musik ein Schwank aus meiner (offensichtlich längst vergangenen) Jugend… genaugenommen geht es um letzten Samstag.
Ich bin  nach einigen Cocktails mit Freunden in einer Bar gelandet, die ich bisher gemieden habe. In meinem cocktailvernebelten Zustand ist mir leider der Grund hierfür entfallen. Nun gut. Wir saßen an der Bar, die Musik war laut, und eigentlich dachte ich Techno sei tot. Leider habe ich mich getäuscht. Nach ca 15 Minuten ertönte ein Geheule, das mich dazu veranlasste Jacke und Tasche zu packen und zügige Anstalten zu machen den Laden zu verlassen. Da ein Freund von mir ähnlich handelte, fühlte ich mich in meinem Vorhaben bestätigt.

Verwundert wurde ich von meinen Begleitern (minus eins) gefragt, warum ich denn so plötzlich gehen wolle. Ich teilte meinen lieben Freunden mit, dass ich nicht vorhabe, in dieser Bar zu verbrennen, schließlich sei grade die Alarmanlage angesprungen, um auf einen Brand oder Ähnliches hinzuweisen. Die Folge waren teils mitleidige teils belustigte Blicke und die Erklärung, dass das schrille ( in meinen Ohren unerträgliche) Geheul Bestandteil der „Musik“ sei. Gegangen sind wir trotzdem. Für mich bedeutet das: Ich bin offiziell alt und ich habe keine Rentenversicherung. Verdammt.

Bildquelle:  Nokia