Nokia N86 Teil III. Die Revolution der Kamerahandys?
Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil!
Während das Nokia N86 auf den ersten Blick nicht grade Anlass zu Freudenschreien gibt, scheint es auf den zweiten Blick doch sehr vielversprechend zu sein.
Es kommt eben nicht nur auf die Pixel an
Zwar fährt die Kamera des Nokia N86 „nur“ mit 8 Megapixeln auf, doch hier zeigt sich mal wieder, dass es eben nicht nur auf die Pixel ankommt. Nicht nur, dass der Nokia Neuling (endlich) mit Software Applikationen auffährt, die bei anderen Herstellern schon längst zum Inventar gehören, auch im Bereich der Hardware scheint sich etwas getan zu haben. So ist das Nokia N86 mit einer automatischen Blende ausgestattet, durch die der Lichteinfall automatisch reguliert wird. Die Brennweite der Linse beträgt 4,6 mm. So dürften auch Weitwinkelaufnahmen kein Problem sein. Laut Nokia führt dies zu einer Erweiterung des Bildausschnitts von 25 %.
Fotoausdrucke auf A2
Auch der Bildsensor verspricht viel, denn dieser soll wesentlich lichtempfindlicher sein als bei gängigen Handykameras und laut Nokia mit 50 % (!!!) weniger Licht auskommen. Vor allem Bilder, die bei schlechten Lichtverhältnissen geschossen werden, dürften qualitativ sehr viel hochwertiger ausfallen.
Einen Vorgeschmack auf die Bildqualität konnte man auf dem MWC bekommen denn hier wurden zwei mit dem Nokia N86 aufgenommene Fotos auf A2-Größe ausgedruckt und präsentiert. Die Qualität soll „atemberaubend“ gewesen sein. Sollten all diese Ankündigungen der Wahrheit entsprechen und das Nokia N86 sich im Praxistest nicht all zu schwerfällig anstellen wird es sicher der absoluter Renner unter den Kamerahandys! Wetten??
