Nokia N900- das erste Maemo-Handy

Zugegeben, das Samsung B7330 bringt einen nicht dazu, sich vor Freude juchzend auf dem Boden zu rollen. Mehr Potenzial hat da schon das Nokia N900, das der Chefredakteur des russischen Technik-Blogs mobile-review.com erstmalig testen durfte.
Das Besondere am Nokia N900 ist, dass es das erste Nokia Smartphone ist, das mit einer neuen Version des Linux-Betriebssystems Maemo läuft. Kurze Gedenksekunde an Symbian gefällig?
Besonders beeindruckend sollen die schnelle Reaktion des Touchscreens, die visuellen Effekte und die Kontextmenus sein. Letztere öffnen sich in Popup-Manier und lassen sich schließen, indem man auf einen leeren Bereich des Touchscreens tippt.
Und die Technik? Ja, die kann was. Der Touchscreen misst 3,5 Zoll, hat eine Auflösung von 800×480 Pixel. Die 5-Megapixelkamera wird durch zwei LED-Blitze unterstützt. Der Hauptprozessor hört auf den Namen OMAP3430 (600 Megahertz) und kommt aus dem Hause Texas Instruments.
Der Arbeitsspeicher ist 1 GB (!!!!!!!) groß und somit wirklich verdammt beeindruckend. Der interne Speicher ist 32 GB groß und kann auf bis zu 48 GB erweitert werden.
GPS und Beschleunigungssensoren sind ebenfalls zu finden. Beim 1320 mAH Akku wurde leider mal wieder gespart, aber ansonsten ist dieses Handy ein riesen Schritt in die richtige Richtung. So, jetzt aber bitte mal raus aus der durch Sommerhitze verursachten Trägheit… ICH WILL EURE MEINUNG ZUM N900 HÖREN/ LESEN!

20. August 2009 at 16:41 | fabs
uha klingt echt gut
also die kapazitäten die es beinhaltet… aber mir bringts nichts wenn ich ein Handy hab das alles kann, aber der Akku bei benutzung nur 1 tag hält… wenn überhaupt… das ist auch das größte manko am g1
20. August 2009 at 18:05 | Diana
Ich finde das ehrlich gesagt immer etwas überbewertet. In der Regel halte ich mich mind. einmal am Tag in der Nähe einer Steckdose auf … und dann wird das Ding halt geladen!
21. August 2009 at 12:40 | fabs
jahaaa das hast du ja im prinzip recht. Aber das G1 zb hat ja über GPS und GoogleMaps ein eingebautes Navi. Eigentlich nützlich dacht ich mir auf dem weg nach Hamburg bis auf halber strecke das handy aus war obwohl ichs in der Nacht zu vor geladen hatte… und dann wurds eben ein blindflug, aber ich hab ja doch noch alles gefunden… nervig wars trotzdem