29. März 2010 in Allgemein von


Letzte Woche wollte ich mich bei Facebook einloggen und bekam folgende Benachrichtigung:

“Gestern wurde versucht auf ihren Account zuzugreifen, von einem Ort der uns nicht bekannt ist. Bitte bestätigen Sie uns diesen Zugriff – oder auch nicht.” (So oder so ähnlich) Und dann began ich zu überlegen: Ich war gestern nirgends, wo ich sonst nicht auch bin…, oder? Und wo ist eigentlich mein iPhone – oh mein Gott! Es ist weg! Es ist weg! Es ist… hier. Na Gott sei Dank. Aber trotzdem. Wie kommt Facebook auf sowas? In der Zwischenzeit hatte sich die Seite aktualisiert – 02:41 Uhr, Vereinigte Staaten von Amerika. Wie war ich denn gestern dahin gekommen? :D Natürlich dementierte ich diesen Zugriff und wurde prompt aufgefordert ein neues Passwort auszuwählen. Gesagt, getan, aber trotzdem ging mir nicht aus den Kopf wieso versucht wurde auf mein Konto zuzugreifen, ich dachte auf ein Passwort wie 123456 kommt niemand ausser mir…

Am nächsten war dann überall zu lesen: Stiftung Warentest verteilt “mangelhaft” an soziale Netzwerke auf Grund von schlechter Datensicherung. Vor allem die amerikanischen Communities wie Facebook oder MySpace schneiden schlecht ab. Mit fiktiven Profilen hat die Stiftung Warentest untersucht, wie viel Einfluss Privatpersonen auf Inhalte nehmen können und wie löchrig der Datenschutz ist, natürlich mit Erlaubnis der jeweiligen Netzwerke. Einige, wie bspw. Xing, haben den Zugriff nicht gestattet und sind somit schon so gut wie durch den Test gefallen, denn somit entsteht der Eindruck, das Lücken bekannt sind und man sie dadurch versucht zu vertuschen.

Aber wie kann es eigentlich passieren, das es so einfach ist, sich in Accounts zu hacken? Natürlich, auf der einen Seite liegt es an dem Netzwerk in dem man “verkehrt”. Wer kennt wen oder Lokalisten schnitten bspw. ziemlich schlecht ab. Aber zum anderen liegt es auch am Nutzer selbst. Werden doch immer wieder als Passwort, der Name des Partners oder Geburtsdaten verwendet. Auch nur ein Universalpasswort zu haben, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Ein kleiner Einblick in die Top 500 der beliebtesten Passwörter zeigt, wie (un)-kreativ der ein oder andere ist. Sollte jemand sein Passwort wiedererkennen empfiehlt sich, ganz dringend ein neues auszuwählen ;) Eine Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen ( sofern möglich), sind die beste Methode sich zu schützen. Und vor allem mehrere verschiedene Passworte! Quelle