9. Dezember 2008 in Allgemein von


Schon seit langer Zeit zwitschern (leider?) nicht nur die Vögel. Kaum habe ich mich dazu bereit erklärt für den Sparhandy-Blog zu schreiben, und zugegebenermaßen wirklich Spaß daran gefunden, kommt schon die nächste Herausforderung/Merkwürdigkeit auf mich bzw. uns zu. Sie trägt den Namen Twitter und ist für mich im Moment noch ein Buch mit mehreren tausend Siegeln. Zwar verstehe ich wie die ganze Geschichte funktioniert, doch so ganz eröffnet sich mir der Sinn noch nicht.

Ich eröffne einen Account und lasse dann Gott und die Welt mit wenigen Zeichen an meinen Gedanken teilhaben. Warum um alles in der Welt sollte ich das tun und vor allem: Wer will wissen, ob ich grade meinen 23. Kaffee des Tages trinke, ich seit Tagen diverse Handytexte vor mir herschiebe oder ich Hunger habe wie ein Labrador? Bin ich wirklich so exhibitionistisch veranlagt, dass ich meine (in der Regel eher einfachen) Gedanken und Taten der Öffentlichkeit mitteilen muss? Was passiert, wenn ich meinen Twitteracount beruflich nutze, um unsere Angebote, Aktionen und unseren Blog anzupreisen? Werde ich dann mit Schimpf und Schande von der Twitter- Sekte an einen virtuellen Pranger gestellt und mit scharlachroten Buchstaben beworfen? Was sind eure Erfahrungen? Was meint ihr … Sollen wir oder sollen wir nicht?