20. Januar 2010 in Hinter den Kulissen von

Ohne Frage, unser neues Büro ist super. Es ist schön, es ist groß und es liegt so direkt in der Innenstadt von Köln, das es innenstädtischer schon nicht mehr geht.

Ein (Luxus-) Nachteil: die Auswahl beim Mittagessen. Nach den Bürojahren in Ehrenfeld sind wir alles andere als verwöhnt, was die kulinarische Vielfalt beim Mittagessen angeht. Nicht dass es in Ehrenfeld keine guten Essenläden gibt. Leider beschränkte sich die Auswahl der unmittelbar in der Nähe befindlichen Läden auf drei (!) verschiedene Dönerläden, ein goldenes M und einen Pommes-mit-Wurst- Imbiss.
Und jetzt sitzen wir hier. Inmitten einer schier unendlichen Vielfalt von Restaurants, Supermärkten und Imbissen.

Da ist man mit der Auswahl schon mal überfordert. In der Regel fängt das allgemeine Magenknurren zwischen 12 und 13 Uhr an. Bis 14:30 ist dann meistens eine Entscheidung gefallen wer, was, wo, mit wem und wann essen möchte.

Aus diesem Grund starten wir jetzt einen kleinen Test.

Heute auf dem Prüfstand. Sweet- Sushi, einer unserer direkten Nachbarn. Vorweg: Swett Sushi ist ein Thai- Asia- Sushi Laden mit hohem Z-Promi Anteil, der um die Mittagszeit so voll ist, dass es durchaus passieren kann, dass man bei der telefonischen Vorbestellung des Essens mehrmals anrufen muss, bis jemand ans Telefon geht.
Von dem Versuch mittags einen Tisch zu bekommen möchte ich erst gar nicht reden. Doch mutmaßlich gibt es auch einen Grund hierfür. Das Essen soll klasse sein. Warten wir ab.

Bestellt wurden:  Gebratenes Rindfleisch ( Pat Grapau Beef ( scharf)) und eine vegetarische Nudelsuppe mit Namen Tofu Udon“
Zur Bewertungsskala. Zu vergeben sind maximal 10 Sterne in fünf Kategorien:
A)    Service
B)    Geschwindigkeit
C)    Geschmack
D)    Homepage (für den Fall, dass es keinen Flyer gibt)
E)    Preis-Leistung

Im Fall Sweet Sushi sieht das Ganze dann so aus.

A)    Vor Freundlichkeit überschlagen hat sich der Mann am Telefon nicht, telefonische Vorbestellungen scheinen nicht an der Tagesordnung zu sein. Immerhin hat der Telefonmann uns verstanden, was ja nicht immer eine Selbstverständlichkeit ist. Nachdem die Bestellung bei der Abholung erst nicht aufzufinden war, tauchte sie dann aber wieder auf und wurde von uns in die Bürohöhle transportiert.
* von Jenny: 6, *von Diana: 7

B)    Gedauert hat das Ganze (Bestellung, Wartezeit, Abholen) knappe 10 Minuten, wir mussten bei der Abholung kurz warten wegen Unauffindbarkeit der Bestellung, trotzdem alles fein.
* von Jenny: 9, * von Diana: 9

C)    In Jennys Fall eine wirklich große Portion in meinem Fall eher übersichtlich aber vollkommen ausreichend. Der Tofu in der Suppe hätte etwas mehr Gewürze vertragen, die Nudeln und die Brühe hingegen waren gut gewürzt, leider sehr wenig Gemüse in der Suppe. Ich vergebe 7 *
Jennys Essen war, Zitat „äußerst reichhaltig und ganz ganz köstlich- scharf, gut gewürzt, 1 A Klebereis, Suppe gab es auch noch dazu, die schmeckte auch, konnte sie aber nicht mehr essen – ick bin satt!“
Jenny vergibt 9 *

D)   Außer einer Wegbeschreibung und einigen Bilderchen ist da nicht viel, leider ist auch keine Speisekarte hinterlegt. Das was da ist, sieht aber immerhin gut aus : 6*

E)    8,90 € für Jennys Essen, 6,90€ für meine Suppe. Geht in Ordnung – was die Suppe angeht, ist der Preis allerdings ganz schön gepfeffert.  Jenny vergibt: 7-8 * Diana 7-8 *

Fazit: Jederzeit ein Essen wert, nicht günstig aber sehr lecker. Beim nächsten Mal testen wir das Sushi, das sah nämlich umwerfend lecker aus! Sweet Sushi ist somit ABSLOUT EMPFEHLENSWERT!