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Wenn du einen Handyvertrag abschließt, solltest du neben dem passenden Tarif auch das am besten geeignete Netz wählen. Schließlich entscheidet es über die Sprachqualität beim Telefonieren und die Geschwindigkeit, mit der du unterwegs im Internet surfst. In Deutschland kämpfen drei Netzbetreiber um deine Gunst: Telekom, Vodafone und o2. Wir stellen die Netze der drei Anbieter vor und geben dir wertvolle Tipps für die richtige Netzwahl – Funklöcher gehören somit der Vergangenheit an. Prüfe jetzt die Netzabdeckung in deiner Region und finde das Handynetz mit dem besten Empfang.

Netzabdeckung - das steckt dahinter

Die Netzabdeckung gibt an, wie viel Prozent der Gesamtbevölkerung ein bestimmtes Mobilfunknetz nutzt. Sie variiert je nach Übertragungsstandard und Anbieter. Bei den meisten Mobilfunkanbietern kann die Netzabdeckung auf einer speziellen Karte überprüft werden. Häufig wird die Netzabdeckung allerdings mit dem Versorgungsbereich verwechselt. Dieser definiert die geografische Fläche, die durch alle Basisstationen des jeweiligen Funknetztes versorgt wird. So kann ein Netzbetreiber zum Beispiel 98 Prozent der Bevölkerung erreichen, auch wenn er nur 80 Prozent der Fläche mit seinem Mobilfunk abdeckt.

Welcher der ideale Netzbetreiber für dich ist, kann immer nur individuell und standortabhängig entschieden werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Netzauslastung, desto besser. Wenn sich viele Nutzer innerhalb eines bestimmten Versorgungsbereichs aufhalten, kümmert sich der Anbieter stärker um eine flächendeckende Abdeckung des Gebietes. Somit schließen sich die Netzabdeckung und der Versorgungsbereich nicht aus, sondern ergänzen sich gegenseitig.

Telekom, Vodafone und o2 - die drei Säulen des deutschen Mobilfunknetzes

Das deutsche Mobilfunknetz bildet die technische Infrastruktur der mobilen Kommunikation. Für welchen Mobilfunkanbieter du dich auch entscheidest, du nutzt auf jeden Fall eines der drei Handynetze, die es in Deutschland gibt. Dazu gehören das D1-Netz der Telekom, das D2-Netz von Vodafone sowie das E-Netz von o2.

Auch als Kunde von beispielsweise otelo oder congstar bist du in einem dieser drei Netze unterwegs. Denn: Die kleinen Mobilfunkanbieter kaufen Minuten, SMS und Gigabyte von den drei großen Providern ein und stellen damit ihre eigenen Handytarife zusammen. Bei manchen Anbietern handelt es sich auch um Tochterunternehmen oder Marken der Netzbetreiber.

Gut zu wissen: Aktuell funkst du als Kunde von 1&1 noch via Vodafone oder o2. Damit ist voraussichtlich ab Sommer 2023 Schluss. Das Telekommunikationsunternehmen bringt sein eigenes Netz für Mobilfunk an den Start. 2019 ersteigerte das Unternehmen 5G-Frequenzen bei der Bundesnetzagentur und verpflichtete sich damit, bis 2030 die Hälfte der deutschen Bevölkerung mit dem Netz zu erreichen.

Mobilfunk der nächsten Generation: Diese Mobilfunkstandards gibt es

Ungestört telefonieren, im Internet surfen oder Streaming-Dienste nutzen – dank der verschiedenen Mobilfunkstandards ist das nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch unterwegs möglich. Die drei großen Mobilfunkanbieter kommen auf eine nahezu vollständige 2G-Netzabdeckung. Das 2G-Netz basiert auf dem sogenannten GSM-Standard, der 1992 mit dem Fokus der Sprachübermittlung eingeführt wurde.

Das 2G-Netz steht der Bevölkerung bis heute noch flächendeckend zur Verfügung. Für dich bedeutet das: Du kannst fast überall in der Bundesrepublik telefonieren und simsen – ganz gleich, bei welchem Anbieter du bist. Seit Mitte der 1990er Jahre ist allerdings die Datenübermittlung immer mehr in den Vordergrund getreten und wird inzwischen durch die Mobilfunkstandards LTE (4G) und 5G bewerkstelligt.

Das 3G-Netz ist gegenüber den modernen Mobilfunkstandards veraltet und wurde Ende 2022 in Deutschland vollständig abgeschaltet. Bestehende 3G-Funkmaste wurden auf die schnelleren Mobilfunkstandards LTE und 5G umgerüstet. Die Zukunft liegt allerdings im Standard 5G, weshalb der Ausbau seit 2019 auf Hochtouren läuft – und sogar schneller voranschreitet als gedacht. So haben die Provider bereits zum Jahresende 2022 verkündet, ihre Jahresziele für den 5G-Ausbau vorzeitig erreicht zu haben.

Netzabdeckung prüfen: So findest du das beste Netz

Mit einer hohen Netzabdeckung sind stabile Verbindungen für Telefonie und Internet gewährleistet. Wie es um die Netzabdeckung in deiner Region steht, findest du mithilfe von interaktiven Netzabdeckungskarten heraus. Die Karten machen ersichtlich, bis wohin der Empfang der verschiedenen Mobilfunkstandards reicht. Somit kannst du mit nur wenigen Klicks herausfinden, ob dein Wunschnetz die richtige Wahl für dich ist. Prüfe dabei unbedingt, wie die Netzabdeckung zu Hause, an der Uni oder bei der Arbeit ist – denn gerade an Orten, an denen du dich ständig aufhältst, sollte der Handyempfang tadellos funktionieren.

  • Telekom-Netzabdeckung
  • Vodafone-Netzabdeckung
  • o2-Netzabdeckung
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Die Telekom steht mit ihrer hohen Netzabdeckung oben auf dem Treppchen: Seit Jahren schneidet die Telekom in Vergleichstests verschiedener Fachmagazine mit sehr guten Ergebnissen ab. So qualifiziert sich der Magenta-Konzern souverän als das Premiumnetz Deutschlands.

Ob in der Stadt oder auf dem Land, auf der Autobahn oder während der Zugfahrt: Die Telekom-Netzabdeckung ermöglicht es dir, fast überall in Deutschland erreichbar zu sein. Zudem besticht die Telekom mit der größten 4G- und 5G-Versorgungsfläche. Die Chancen auf das schnellste Netz sind bei der Telekom also besonders hoch. Beim 5G-Zugriff profitierst du von kurzen Aufbauzeiten von Websites und bist quasi in Echtzeit im Internet unterwegs.

Mit der interaktiven Telekom-Karte ermittelst du im Handumdrehen die Netzabdeckung des Providers. Gebe in die Suchfunktion einfach deine Postleitzahl, den Ortsnamen oder deine vollständige Adresse ein, um zur gewünschten Nachbarschaft zu springen. Unterschiedlich eingefärbte Flächen zeigen an, wo welche Mobilfunkstandards bereitstehen. Über eine Filterfunktion kannst du die einzelnen Netz-Generationen ein- und ausblenden.

Bist du mit der Telekom-Netzabdeckung zufrieden, kannst du dich nun auf die Suche nach einem geeigneten Tarif begeben. Bei Sparhandy erwarten dich spannende Telekom-Handyverträge, die deinen Erwartungen gerecht werden. Gigantische Datenvolumen gesellen sich zu Allnet-Flats und liefern dir ein unschlagbares Smartphone-Erlebnis. Entdecke jetzt die MagentaMobil-Tarife der Telekom.

Das Vodafone-Mobilfunknetz ist das zweitgrößte Netz Deutschlands. Auch wenn es der Anbieter in den Netztests nur auf den zweiten Platz schafft, ist er der Telekom immer dicht auf den Fersen. So gewährleistet der Netzanbieter mit fast 98 Prozent einen nahezu flächendeckenden Zugang zu den Mobilfunkstandards 2G und 4G. Auch am Ausbau des 5G-Netzes ist der Provider maßgeblich beteiligt. Wenn du auf das D2-Netz von Vodafone setzt, profitierst du von einer guten Sprachqualität und einer stabilen Internetverbindung.

Mit der interaktiven Vodafone-Karte findest du heraus, inwiefern dir die Mobilfunkstandards 2G, 4G und 5G an deinem Standort oder in manuell ausgewählten Städten zur Verfügung stehen. Die Darstellung der Netzabdeckung kannst du zudem durch die angegebenen Filteroptionen neben der Karte steuern und ermitteln, mit welchen Geschwindigkeiten du in deiner Region rechnen darfst.

Während du für das Telekom-Netz etwas tiefer in die Tasche greifen musst, halten sich bei Vodafone Qualität und Preis die Waage. Bei Sparhandy bekommst du die besten Vodafone-Tarife zu einem fairen Preis – und obendrein ein Smartphone deiner Wahl noch dazu. Sichere dir jetzt einen Vodafone Smart-Tarif, der zu deinem Nutzungsverhalten passt, und profitiere von geballter Netzpower.

o2 betreibt das günstigste Handynetz in Deutschland. Es ist ein Zusammenschluss der Netze von E-Plus und o2 und wird daher auch E-Netz genannt. Die Netzqualität des o2-Netzes fällt in den Vergleichstests zwar schwächer aus als das D1- und D2-Netz, dennoch überzeugt der Provider mit seinen beachtlichen Leistungssprüngen in Sachen Netzabdeckung. Insbesondere in den Städten kann o2 mit den anderen beiden Anbietern problemlos mithalten. Hier hast du im o2-Netz glasklaren 5G-Empfang. Ungestörtes Surfen, Streamen und Telefonieren sind dir damit sicher.

Entscheidend ist aber, wie die o2-Netzabdeckung bei dir vor Ort ist. Mit der interaktiven o2-Karte verschaffst du dir einen Überblick darüber, wie gut das o2-Netz in deiner Region ausgebaut ist. Hast du Adresse, Postleitzahl oder den Ortsnamen in die Suchfunktion eingegeben, wird dir die Empfangsfläche innerhalb und außerhalb von Gebäuden angezeigt, weil einige genutzte Frequenzen nicht durch Wände dringen. Die Verfügbarkeiten von 2G, 4G und 5G kannst du mithilfe der Filteroptionen einsehen.

Ist die o2-Netzabdeckung an deinem Standort hoch, hast du gute Chancen auf einen günstigen Highspeed-Handyvertag. Denn die o2-Tarife sind meist etwas günstiger als die Tarife der Telekom und von Vodafone und bergen damit ein attraktives Sparpotenzial. Vom Basic-Tarif bis zum All-In Vertrag: Bei o2 ist für jeden Nutzertypen der richtige Handyvertrag dabei. Vergleiche jetzt die o2 Free-Tarife und hole das Maximum aus deinem Smartphone heraus.

Die Netzbetreiber sind mit Volldampf im 5G-Ausbau. Ob du aber tatsächlich auf das 5G-Netz zugreifen kannst, hängt von deinem Endgerät ab. Du benötigst ein Smartphone mit einem entsprechenden 5G-Chip. Inzwischen bietet aber jeder gängige Handy-Hersteller 5G-fähige Modelle an – auch in der Mittelklasse. Ob Apple, Samsung, Xiaomi oder Google: Durchstöbere unsere Tarifwelten und sichere dir noch heute ein 5G-kompatibles Bundle.

Handyempfang verbessern: So gelingt's

Manchmal sind für einen schlechten Empfang auch Faktoren verantwortlich, die nicht auf Funklöcher oder Netzausfälle zurückzuführen sind. Letztere sind hin und wieder vollkommen normal. Die Netzanbieter beheben die Störungen dann innerhalb kürzester Zeit. Kannst du aber einen Netzausfall ausschließen und bist eine hohe Netzabdeckung gewohnt, kannst du mit den folgenden Tipps deinen Handyempfang verbessern:

  • Systemupdate durchführen: Ist das Betriebssystem deines Handys veraltet, kann ein Update schon Wunder bewirken.
  • Flugmodus oder Neustart: Aktiviere kurzzeitig den Flugmodus, um ihn dann wieder zu deaktivieren. Manchmal behebt das schon das Problem. Alternativ bringt auch ein Neustart Erfolg.
  • Apps schließen: Auch Apps können den Empfang an deinem Handy blockieren. Hast du zu viele Apps im Hintergrund geöffnet, kostet das nicht nur den Speicherplatz und den Akku. Es kann auch den Datenfluss beeinträchtigen. In diesem Fall hilft es, nicht benötigte Apps einfach zu schließen.