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Auch das neueste Smartphone ist nutzlos, wenn der Handyempfang ständig schlecht ist. Auf dem Land, in der Bahn, bei großen Ansammlungen von Menschen oder im Auto: An manchen Orten will es mit dem Mobilfunknetz sowie dem mobilen Internet einfach nicht so richtig funktionieren. Noch ärgerlicher ist es, wenn im eigenen Haus das Handy ständig „Suchen“ oder „kein Netz“ anzeigt. Was die Ursachen für den schlechten Handyempfang sind und was Sie dagegen unternehmen können, erfahren Sie im folgenden Text.

Inhaltsübersicht


Ursachen für schlechten Handyempfang

Wenn Ihr Smartphone auf einmal keinen Empfang mehr hat, kann das unterschiedliche Gründe haben:

  • Netzabdeckung
    In vielen ländlichen Gebieten oder hoch in den Bergen ist in der Regel das Netz noch nicht so weit ausgebaut wie in großen Städten oder Ballungsgebieten. Die unzureichende Netzabdeckung hier führt dazu, dass Sie häufiger auf ein Signal warten müssen oder einen schlechten Handyempfang sowie eine langsame Datenübertragung haben.
  • Im Auto
    Etwas anderes ist es, wenn im Auto das Netz wegbricht. Unterwegs verbindet sich das Smartphone ständig mit verschiedenen Funkmasten. Aus diesem Grund kann es unterwegs auch schon einmal zu Unterbrechungen kommen. Diese sogenannten Funklöcher sind jedoch meistens schnell überwunden und nach ein paar Minuten können Sie Ihr Handy wieder einwandfrei nutzen.
  • In der Bahn
    Auch Bahnreisende haben öfters mit Netzstörungen zu kämpfen. Das liegt in erster Linie an den Metallkonstruktionen der Waggons, die das Funksignal stark abschwächen. Außerdem kann die Geschwindigkeit ihr Übriges zum schlechten Handyempfang beitragen, denn: je schneller der Zug unterwegs ist, desto schwieriger kann sich das Smartphone mit den Funkmasten verbinden und die Verbindung auch intakt halten. Die Deutsche Bahn und die Netzbetreiber arbeiten mit Hilfe von WLAN-Routern und Mobilfunk-Repeatern bereits an einer Verbesserung der Situation. Bisher kommen diese Hilfsmittel aber hauptsächlich im Fernverkehr zum Einsatz und sind dort auch nur bedingt nützlich. Daher müssen Sie bei Reisen mit der Bahn immer noch vermehrt mit schlechtem Handyempfang rechnen.
  • Viele Menschen
    Besonders bei enormen Menschenansammlungen, wie bei Großveranstaltungen, Festivals, Konzerten oder Fußballspielen, kämpfen viele Handynutzer mit schlechtem Empfang: Telefonate gehen nicht mehr raus, WhatsApp-Nachrichten werden nicht gesendet oder können nicht empfangen werden und selbst die gute alte SMS geht nicht durch. Ein Problem, dass wir alle kennen und auf das wir gerne verzichten möchten.
  • Apps
    Sind auf dem Smartphone zu viele speicherfressende Applikationen in Verwendung, dann können diese den Empfang des Mobilfunkgeräts massiv stören. Auch Apps die im Hintergrund ablaufen, wie Facebook, Twitter, Instagram & Co., haben negativen Einfluss auf den Handyempfang – vor allem auf die Geschwindigkeit des mobilen Internets.
  • Betriebssystem
    Die Hersteller sorgen in regelmäßigen Abständen dafür, dass Sie Aktualisierungen für Ihr Betriebssystem installieren können. Denn nur mit einem aktuellen Betriebssystem gelingt der zügige Datenaustausch mit dem Mobilfunknetz. Aus diesem Grund sollten Sie das System Ihres Smartphones immer auf den neuesten Stand halten und so sollte sich auch der Handyempfang verbessern.
  • Gebäude
    In manchen Gebäuden schirmen dicke Wände oder massive Stahlträger, die Funkwellen ab und sorgen so für schlechten Empfang.

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Obwohl es viele unterschiedliche Gründe für Netzprobleme gibt, können Sie trotzdem in vielen Fällen aktiv etwas für einen besseren Empfang unternehmen. Die folgenden Tipps können Ihnen dabei behilflich sein.

9 Tipps für besseren Handyempfang

1.

Standortwechsel:

Wenn das Gespräch immer wieder unterbrochen oder undeutlicher wird, ist ein Standortwechsel eine gute Idee. Befinden Sie sich innerhalb von Gebäuden, so hilft es oft sich ans Fenster zu stellen oder kurz vor die Tür zu gehen.

2.

Richtigen Netzbetreiber auswählen:

Sie können die Auswahl des Netzbetreibers ganz einfach in den Einstellungen Ihres Handys überprüfen. Im besten Fall entscheiden Sie sich schon im Vorfeld für den Mobilfunkanbieter, der Ihnen an Ihrem Wohn- oder Arbeitsort die beste Netzabdeckung garantieren kann.

3.

Netzmodus auf GSM wechseln:

Dieser Tipp empfiehlt sich in Gegenden, in denen das LTE-Netz noch nicht flächendeckend ausgebaut wurde. Hier können Sie den Empfang zum Telefonieren oder SMS-Verschicken kurzfristig ganz einfach verbessern. Dafür müssen Sie nur in den Einstellungen Ihres Smartphones den Netzmodus auf GSM ändern. Damit sind zwar Ihre mobilen Daten und Internet-Geschwindigkeit eingeschränkt, aber Telefonieren und Simsen sind möglicherweise störungsfrei möglich. Das liegt daran, dass GSM als Basis-Übertragungsmodus bisher – vor allen in sehr ländlichen Gegenden – teilweise noch weiter ausgebaut ist als der LTE-Standard. Jedoch liegt die Zukunft ganz klar in einem flächendeckenden Netzausbau in der LTE-Technik. Das Internet nutzen Sie dann jedoch am besten nur über eine WLAN-Verbindung.

4.

Datennetz aktivieren:

Wenn Ihr Handy sich nicht mit dem Internet verbinden kann ist es möglich, dass Ihr Datennetz nicht aktiviert ist. Auch das können Sie über Ihr Handy-Menü schnell ändern. Normalerweise werden Ihnen von Ihrem Netzanbieter die richtigen Internet-Zugangsdaten nach Vertragsabschluss automatisch zugesendet. Diese APN-Daten sollten Sie bei Funktionsstörungen überprüfen, gegebenenfalls nochmal anfragen und wieder eingeben.

5.

Wifi Calling:

Wifi Calling ermöglicht das Telefonieren über ein vorhandenes WLAN Netz. Damit können Sie auch an Orten mit schlechtem Mobilfunknetz eine optimale Gesprächsqualität erzielen. Sie Telefonieren über Ihre Mobilfunknummer und benötigen keine zusätzlichen Apps. Wie Sie Wifi Calling aktivieren, was Sie beachten müssen sowie weitere wertvolle Tipps erhalten Sie in dem Artikel Wifi Calling.

6.

Soft Reset:

Sind alle Einstellungen korrekt, hilft in vielen Fällen bereits ein Soft Reset, um das Problem des schlechten Handyempfangs zu lösen. Dafür schalten Sie Ihr Smartphone einfach aus und wieder an oder versetzen es für eine kurze Zeit in den Flugmodus. So wird das Betriebssystem neu gestartet und das Handynetz erneut gesucht.

7.

Bei neuen SIM-Karten mit Verbindungsschwierigkeiten gilt es zunächst einmal abzuwarten. Denn in den meisten Fällen ist die SIM-Karte einfach noch nicht freigeschaltet. Von Ihrem neuen Anbieter bekommen Sie nämlich nicht nur die neue Karte zugeschickt, sondern auch ein Aktivierungsdatum genannt. Erst ab diesem Tag kann die Karte auch genutzt werden. Sollten Sie nach dem Aktivierungsdatum immer noch Netzprobleme haben, empfiehlt es sich den Anbieter zu kontaktieren.

8.

Unnötige Apps deinstallieren:

Viele Apps entpuppen sich als wahre Datenfresser. Auch wenn Sie die Applikationen aktuell nicht nutzen, laufen diese meist unbemerkt im Hintergrund ab. Hier verschwenden diese nicht nur Systemspeicher und minimieren die Akkulaufzeit, sondern können die Kommunikation mit dem Mobilfunknetz negativ beeinflussen. Das Ergebnis: Langsames Internet, schlechter Handyempfang sowie eine geminderte Sprachqualität. Aus diesem Grund sollten Sie Ihr Smartphone regelmäßig durchchecken und unnötige sowie veraltete Apps deinstallieren.

9.

Regelmäßige Software-Updates:

Ist das Betriebssystem nicht auf dem neuesten Stand, so kann sich dies durchaus negativ auf den Handyempfang auswirken. Aus diesem Grund stellen Hersteller regelmäßig kostenfreie Software-Updates zur Verfügung, die das Betriebssystem Ihres Smartphones sowie die Funktionalitäten optimal gewährleisten. Ein veraltetes Betriebssystem kann den Empfang drosseln und so den Spaß am Telefonieren und mobilen Surfen trüben.

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5 Tipps bei Netzüberlastung

Viele Menschen = Netzüberlastung – Dieses Dilemma ist altbekannt und auch die Netzbetreiber wissen von dem schlechten Handyempfang, der auf Großveranstaltungen wie Konzerten, in Fußballstadien, Volksfesten, Festivals oder eben beim Public Viewing herrscht. Aus diesem Grund sorgen die Mobilfunknetzbetreiber bei einigen geplanten Veranstaltungen bereits für größere Netz-Kapazitäten, indem in den betroffenen Gebieten zusätzliche Funkmasten aufgestellt werden. An diesen können die Anbieter wiederum Antennen montieren, um ihren Kunden so einen verbesserten Handyempfang bieten zu können. Doch dieser zusätzliche Service obliegt Ihrem Provider – ob Sie in der Realität beim Public Viewing nun tatsächlich guten Empfang haben, ist meist ein reines Glücksspiel. Manche Provider informieren online auf ihrer Website, sofern diese zusätzliche Basisstationen aufbauen. Ein Blick auf die Website Ihres Anbieters kann sich also als sinnvoll erweisen, um die örtlichen Gegebenheiten bereits im Vorfeld zu checken.

1.

Kostenlose W-LAN-Hotspots:
Bei Großveranstaltungen sind meist W-LAN-Hotspots verfügbar. Mit diesen können Sie sich via aktiviertem W-LAN meist kostenfrei verbinden. Suchen Sie dazu in Ihrer W-LAN-Liste einfach nach „Telekom“, „Telekom_ICE“ oder „Telekom_FON“. Die Telekom bietet in vielen deutschen Städten sowie im Ausland bereits Hotspots an, die Sie kostenlos nutzen können. Aber je nach Stadt können auch andere Anbieter kostenlose Hotspots zur Verfügung stellen, wie beispielsweise NetCologne in Köln. Doch vor allem bei großen Events verbinden sich wahrscheinliche viele mit dem gratis Hotspot, worunter wiederrum die Geschwindigkeit leiden kann.

2.

Kostenpflichtige W-LAN-Hotspots:
Auch hier hat die Telekom ein breites Angebot. Als Kunde können Sie die kostenpflichtige Nutzung bequem mit Ihrer nächsten Mobilfunkabrechnung begleichen. Doch auch Nicht-Kunden haben die Möglichkeit, diesen Service in Anspruch zu nehmen. Für die Nutzung müssen Sie sich zunächst registrieren und zahlen dann pro Minute einen gewissen Cent-Betrag.

3.

Die gute alte SMS wiederaufleben lassen
Möchten Sie lediglich mit Ihren Freunden während dem Event in Kontakt bleiben und per Schriftverkehr kommunizieren, dann haben Sie mit einer SMS – im Gegensatz zu einer Nachricht per WhatsApp – oft die besseren Chancen. Bevor Sie Beiträge für kostenpflichtige Hotspots zahlen, versuchen Sie es mit der guten alten SMS. Meist schafft es die Textnachricht – wenn auch mit Verzögerung – auch bei Großveranstaltungen zum gewünschten Empfänger.

4.

Apps helfen bei ausbleibendem Empfang
Eine nützliche App ist auch „FireChat“ von Open Garden Inc. Die kostenlose App ist sowohl für Android als auch iOS erhältlich. Hierbei handelt es sich um einen kostenlosen Sofortnachrichtendienst, der auch ohne Internetverbindung sowie mobilem Datentarif funktioniert. Die App verbindet die Geräte der Nutzer, jeder Nutzer kann aber in einem eigenen Netzwerk privat kommunizieren. Das Netzwerk und somit die Reichweite wächst, je mehr Menschen diese App verwenden.

5.

Zweite SIM-Karte nutzen
Sind Sie während Großveranstaltungen, wie dem Public Viewing, unbedingt auf einen guten Handyempfang angewiesen, dann könnte eine 2. SIM-Karte eine sichere Option für Sie darstellen. Hier empfiehlt sich eine Prepaid-Karte von dem Provider, der in Ihrem bevorzugten Ort die beste Netzabdeckung bietet, oder wahlweise einer der anderen großen Anbieter. So können Sie – bei schlechtem Empfang Ihres Haupt-Handys – einfach zum Prepaid-Handy greifen und womöglich von einem besseren Handyempfang profitieren.

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Handy Empfangsverstärker: Technische Hilfsmittel zur Verbesserung des Handyempfangs

Sollte es mit den kleinen Soforthilfen nicht getan sein, können auch technische Hilfsmittel oder Apps dabei helfen, den schlechten Handyempfang zu verbessern:

  • Bluetooth-Headset
    Haben Sie beispielsweise in den eigenen vier Wänden nur in bestimmten Räumen oder an geöffneten Fenstern Empfang, kann ein Bluetooth-Headset Abhilfe schaffen. Legen Sie Ihr Smartphone einfach an den Ort im Haus, an dem das Netz am besten ist und bewegen Sie sich dank Headset trotzdem uneingeschränkt im Gebäude. Solche kabellosen Kopfhörer gibt es von verschiedenen Anbietern bereits ab 20 Euro.
  • Handy Empfangsverstärker
    Eine weitere technische Lösung bei schlechtem Handyempfang bieten auch Antennen zur Signalverstärkung, so genannte Handy Empfangsverstärker. Diese Geräte sollen das Empfangssignal verbessern. Dazu werden diese entweder direkt am Smartphone angebracht oder in der Wohnung aufgebaut. Die Antennen können jedoch nur den Handyempfang verbessern, sofern überhaupt ein Signal vorhanden ist. Bei gar keinem Netz können leider auch die Antennen nicht weiterhelfen. Bevor Sie jedoch einen Handy Empfangsverstärker installieren, müssen Sie mit Ihrem Netzprovider sprechen, dieser verfügt nämlich über die Nutzungshoheit der Funkfrequenzen. Für diese Verstärker können unter Umständen monatliche Gebühren vom Provider anfallen, eine Verbesserung des Empfangs kann aber nicht garantiert werden.
  • Apps für besseren Handyempfang
    Auch Apps können den Handyempfang verbessern bzw. verstärken. Zu diesen nützlichen Apps zählt beispielsweise „Open Signal“.
Die kostenlose App „Open Signal“ von OpenSignal.com ist für Android und iOS verfügbar und analysiert Ihre Netzwerkverbindung. Viele nützliche Features helfen dabei, Ihren Handyempfang zu testen: beispielsweise der Geschwindigkeitstest, der Kompass, der zum nächsten Router oder Funkmast mit dem besten Empfang führt oder die Ansicht zur Netzabdeckung in der Umgebung. Die App alleine verbessert zwar nicht den Empfang, ist aber ein nützliches Tool, um ein Signal in der Nähe zu orten.

Tipps & Tricks: Technische Hilfsmittel

  • Benutzen Sie ein Bluetooth-Headset zum uneingeschränkten Telefonieren
  • Signalverstärker-Antennen installieren
  • Netzortungs-Apps (z.B. „Open Signal“) verwenden

Zu guter Letzt: Anbieterwechsel

Wenn wirklich gar nichts mehr hilft und Sie ständig mit schlechtem Handyempfang kämpfen müssen, sollten Sie einen Netzwechsel in Betracht ziehen. In Deutschland gibt es drei konkurrierende Mobilfunknetze mit unterschiedlichen Abdeckungen: Das Netz der Telekom, Vodafone und O2.

Telekom Logo

Logo Vodafone

o2 Logo

Alle drei Netzprovider arbeiten kontinuierlich an der Aufrüstung der Funkmasten mit der neuen LTE-Technik. Diese Technik sorgt nicht nur für ein schnelleres Internet, sondern auch für einen schnelleren Verbindungsaufbau beim Telefonieren. Das Maß der Dinge ist hier aktuell LTE-Advanced. Das Voice-over-LTE, also die Abwicklung der Sprachtelefonie digital und per LTE, ist nun für die meisten Anrufe möglich. Auch im Bereich der Sprachqualität gibt es in den letzten Jahren erhebliche Verbesserungen.

Dennoch ist der Unterschied zwischen der Abdeckung auf dem Land und in der Stadt häufig noch erheblich.

Bevor Sie sich für einen Mobilfunkanbieter entscheiden, sollten Sie die Netzabdeckung des Anbieters an Ihrem Standort überprüfen. Die Testergebnisse unabhängiger Netztests bieten hier bereits gute Anhaltspunkte für die Wahl eines Netzes. Auch kann es sich als nützlich erweisen, Freunde, Kollegen und Bekannte zur Zufriedenheit mit ihrem Netzanbieter zu befragen. So können Sie eine gute Vorauswahl anhand von Erfahrungswerten treffen und gehen damit sicher, dass Sie auch wirklich den Provider wählen, mit dem Sie im Alltag an Ihrem Wohnort den besten Empfang haben.

Tipps & Tricks: Das richtige Netz

  • Netzwerkabdeckung in Ihrer Umgebung überprüfen
  • Provider mit der besten Qualität & Abdeckung auswählen
  • Bei Sparhandy Tarife vergleichen
  • Anbieter wechseln und problemlos surfen und telefonieren

Ist das passende Netz gefunden, hilft ein Tarifvergleich dabei, auch noch die richtigen Tarife oder Flatrates für Ihr Nutzerverhalten ausfindig zu machen. Mit dem Tarifvergleich von Sparhandy kommen Sie schnell und unkompliziert an den perfekten Handyvertrag und Ihr Traum-Smartphone!

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